Was sich 2026 für dich als Freelancer:in steuerlich ändert

Was sich 2026 für dich als Freelancer:in steuerlich ändert

Steuerrecht ist selten das Thema, das einen morgens aus dem Bett treibt. Aber ein paar Dinge haben sich für 2026 geändert, und die können dich tatsächlich Geld kosten oder dir welches sparen. Wir hören in letzter Zeit immer häufiger aus unserer Community: "Ich wusste gar nicht, dass sich da was geändert hat." Also hier eine kurze, ehrliche Zusammenfassung.

Der Grundfreibetrag ist gestiegen

Er liegt jetzt bei 12.348 Euro, also 252 Euro mehr als vorher. Alles bis zu diesem Betrag bleibt steuerfrei. Gerade wenn du noch in der Aufbauphase bist oder nebenberuflich gründest, macht das spürbar etwas aus.

Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer

0,38 Euro pro Kilometer, und zwar ab Kilometer eins. Wer regelmäßig zum Co-Working-Space fährt, Kundenbesuche macht oder eine externe Betriebsstätte hat, kann das jetzt vollständig geltend machen. Klingt nach wenig, summiert sich über ein Jahr aber ordentlich.

Kleinunternehmerregelung im Blick behalten

Die Umsatzgrenzen wurden angepasst. Wenn du dieses Jahr ordentlich wächst oder schon nah an der Grenze wirtschaftest, solltest du das aktiv tracken. Der Wechsel aus der Kleinunternehmerregelung passiert schneller als gedacht, und dann ändert sich einiges an deiner Rechnungsstellung und Buchführung.

Einen guten detaillierten Überblick dazu gibt es bei Accountable: Die wichtigsten Steueränderungen 2026 für Freelancer:innen

Falls du noch keine Steuerberaterin hast: Das bleibt eine der cleversten Investitionen für dein Business, besonders wenn du gerade in einer Wachstumsphase bist. Wir empfehlen in der EmpowHerNetwork Community oft Beraterinnen, die wirklich mit Gründerinnen arbeiten und die Sprache der Selbstständigkeit sprechen. Tritt gern unserer Community bei und frag direkt nach Empfehlungen.