Eine Zahl aus dem aktuellen Freelancer-Kompass hat uns wirklich aufhorchen lassen: Der durchschnittliche Stundensatz von Freelancern in Deutschland ist 2026 auf 103 € gesunken. Im Vorjahr waren es noch 104 €. Und fast zwei Drittel der Befragten planen für dieses Jahr keine Preissteigerung. 9 % wollen ihre Preise sogar aktiv senken.
Das klingt nach einem Markt unter Druck. Und der Markt ist tatsächlich unter Druck. Mehr Wettbewerb, mehr Tools, die Aufgaben günstiger machen, und ein allgemeines Gefühl: "Ich muss mithalten, also muss ich günstiger werden."
Aber hier ist das Problem mit dieser Logik: Wenn du dich im Preis anpasst, änderst du nicht nur eine Zahl in deinem Angebot. Du schickst eine Botschaft darüber, was du wert bist.
Das war unter anderem ein sehr großes Thema in unserem 8 Wochen Revenue Sprint Programm: Die Gründerinnen, die langfristig wirklich gut verdienen, sind nicht die, die günstiger werden. Es sind die, die klarer werden. Klarer darin, was sie anbieten. Klarer darin, für wen sie arbeiten. Klarer darin, welches Problem sie lösen.
Preisdruck ist oft ein Sichtbarkeitsproblem. Wer zu günstig ist, kämpft meistens im falschen Teil des Marktes.
Was wirklich hilft
Spezialisiere dich. Je spezifischer dein Angebot, desto weniger Vergleichbarkeit und desto mehr Handlungsspielraum beim Preis. "Ich mache Social Media" ist austauschbar. "Ich helfe Gründerinnen in der Early Stage, in 8 Wochen ihre erste bezahlte Community aufzubauen" ist es nicht.
Kommuniziere deinen Wert aktiv. Nicht nur in deinen Texten, sondern auch in Gesprächen. Wer den eigenen Wert nicht ausspricht, hofft dass andere ihn erraten. Das funktioniert selten.
Wenn du dich gerade fragst, ob dein Pricing noch stimmt oder ob du zu günstig bist, schau bei unserem 8 Wochen Programm vorbei. Vielleicht ist das genau das was du gerade brauchst. Du arbeitest dort mit 8 Expert:innen zusammen und manchmal braucht man einfach den Blick von außen.
Alle Infos: https://empowhernetwork.de/pages/revenue-sprint-programm