Altersvorsorge-Pflicht für Selbstständige: Was die Rentenkommission 2026 empfiehlt und was du jetzt wissen musst

Dieses Thema geistert gerade wirklich durch alle Kanäle, und das aus gutem Grund: Die Altersvorsorge-Pflicht für Selbstständige ist näher gerückt als viele dachten.

Am 23. Juni 2026 hat die Rentenkommission ihre Empfehlungen vorgelegt. Es wurde angekündigt, alles davon umsetzen zu wollen. Klingt abstrakt, aber es betrifft direkt alle, die selbstständig sind oder es werden wollen.

Was ist konkret geplant?

Kurze Version: Wer nach einem noch festzulegenden Stichtag neu in die Selbstständigkeit startet, soll automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Ein Opt-out soll für Neugründerinnen dann nicht mehr möglich sein.

Wer bereits jetzt selbstständig ist, bekommt dagegen die Wahl. Es bleibt beim Opt-out über private Vorsorge, wenn man das aktiv wählt.

Was kostet das?

Der reguläre Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung liegt 2026 bei 735,63 Euro im Monat. Für Gründerinnen in den ersten Jahren soll ein reduzierter Satz von 367,82 Euro gelten, und das für drei Jahre. Das klingt nach viel, ist aber im Vergleich zu dem, was Angestellte zahlen (oft ohne es zu merken, weil der Arbeitgeber die Hälfte übernimmt), gar nicht so weit entfernt.

Noch kein Gesetz, aber es kommt

Das ist der wichtige Punkt: Verabschiedet ist noch nichts. Die Rentenkommission hat Empfehlungen abgegeben, die Koalition hat Zustimmung signalisiert, aber wann und wie genau das in ein Gesetz gegossen wird, steht noch offen.

Trotzdem: Nichts davon ist neu oder überraschend. Das Thema ist seit Jahren in der politischen Diskussion, und wer es weiter ignoriert, macht sich das Leben schwerer als nötig.

Wir hören öfter, dass das bei vielen Unsicherheit auslöst. Das ist total verständlich. Aber Panik hilft jetzt nicht. Was hilft: Dich jetzt schon fragen, was private Altersvorsorge für dich bedeutet. Und wenn du planst zu gründen, diese Kosten in deiner Kalkulation mitzudenken.

Und falls du dir noch nicht sicher bist, was das für deine Situation bedeutet: Sprich unbedingt mit einer Steuerberaterin oder einem Finanzcoach.

Alle Infos und einen guten Überblick gibt's hier: Rentenkommission 2026: Empfehlungen verständlich erklärt (steuertipps.de)